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ACHTUNG: Bitte schauen Sie sich in Ihrem eigenen Interesse die auf diesen Seiten verfügbaren Videos von Reiner Oberüber und die des Kulturstudios an und setzen Sie sich bitte möglichst intensiv mit der Thematik auseinander, BEVOR Sie Ihre Fragen stellen!
Bitte beschränken Sie Ihre Fragen auf jeweils eine der zu Verfügung stehenden Kategorien. Stellen Sie lieber ggf. eine zweite Frage.

Bundesstaaten

139

19.08.2021

Antrag\Ableitung

2700

26.10.2021

"Behörden" Willkür

1430

24.10.2021

ESTA

218

16.08.2021

Widerspruchsverfahren

58

01.04.2016

Statusdeutsche

31

01.03.2020

Implikationen

244

26.10.2020

Sonstiges

3134

24.10.2021


26.10.2021
Vadder
F: Hallo zusammen, ich bin nach Heirat und Geburt US-Staatsbürger. Hab aber zur Hälfte, mütterlicherseits, deutsche Wurzeln, die nach Ableitung bis vor 1913 belegen kann. Besteht für mich trotzdem die Möglichkeit den Staatsangehörigkeitsausweis nach RuStAG (2013) zu beantragen, oder wäre das nur möglich wenn ich unehelich geboren wäre? Und dann hätte ich noch eine Frage. Wenn mir die Möglichkeit durch Heirat und Geburt verwehrt ist den deutscheb Staatsangehörigkeitsausweis zu beantragen, würde ich dann zu einer natürlichen Person werden, wenn ich meine angebliche Doppelstaatsbürgerschaft aufgebe und nur US-Staatsangehöriger bleibe? (Vieleicht haben sie ja Informationen für mich) Vielen Dank im Voraus

A: Bei Ihnen geht nur die väterliche Linie. Die US-Staatsangehörigkeit arbeitet auch mit dem NAMEN. Somit sind die Möglichkeiten bei Ihnen begrenzt.


08.10.2021
Maverick
F: Hallo im Video von Reiner Oberüber wird gesagt man solle den Reisepass als Kopie mit einreichen. Hier auf der Homepage steht man soll das nicht tun. Im Antrag steht das eine Kopie des Reisepasses benötigt wird. Soll ich dem Antrag nun den Reisepasses hinzufügen oder nicht?

A: Nein, der Antragsteller Familienname hat keine Ausweisdokumente.


08.10.2021
Maverick
F: Hallo, Ich bin gerade dabei meinen Antrag für den Staatsamgehörigkeitsausweis vorzubereiten und hätte ein paar Fragen. 1. im Video von Reiner Oberüber wird gesagt man solle den Reisepass als Kopie mit einreichen. Hier auf der Homepage steht man soll das nicht tun. Im Antrag steht das eine Kopie des Reisepasses benötigt wird. Soll ich dem Antrag nun den Reisepasses hinzufügen oder nicht? 2. mir wurde gesagt man solle alle Familiennamen in Sperrschrift eintragen. Ist das sinnvoll oder sollte man das lieber lassen oder macht es keinen Unterschied? 3. bei den Anleitungen zum Ausfüllen des Formulars auf dieser Homepage steht man solle bei Staatsgehörigkeit Deutschland eintragen wenn man nach 1937 geboren ist. Heißt das man soll generell lieber den Bundesstaat ( in meinem Fall Königreich Bayern) eintragen? Vielen Dank vorab Viele Grüße Peter Jochim

A: 2. Nur wenn Ihre Geburtsurkunde die Sperrschrift enthält.
3. Ist Unverständlich, natürlich gehört da der Bundesstaat rein.


04.10.2021
Sam
F: Hallo GS Team, ich habe fast das gleiche Problem wie Osgiliath, nur etwas komplizierter. Einen Nachweis für meinen Großvater kann ich mittels einer Sterbeurkunde noch erbringen. Doch wurde mein Großvater erst im Jahre 1915 geboren. Somit benötige ich auch noch Unterlagen meines Urgroßvaters. Doch leider gibt es davon keine mehr in der Familie. Auch die Nachforschungen in sämtlichen Archiven des heutigen Polen blieben ohne Erfolg. Nicht mal mehr eine Geburtsurkunde meines Großsvaters ist auszumachen, da das Jahr 1915 in den Archiven leider nicht existiert. So hätte ich wenigstens die Namen meiner Urgroßeltern erhalten und weiter nach Unterlagen suchen können. Nun stehe ich da. Habe unvollständige Dokumente und kann meinen Antrag nicht einreichen. Gibt es eventuell noch andere Wege???

A: Das Datum 1915 geht grade noch in Ordnung. Es liegt vor der Gründung der WR


04.10.2021
Osgiliath
F: Ich habe ein Problem mit der Vervollständigung der Nachweise bis vor 1913. Die Unterlagen meines Großvaters, welcher noch vor 1913 geboren wurde sind verloren und nicht mehr auffindbar. Somit müsste ich den Antrag auf Feststellung der Staatsangehörigkeit unvollständig einreichen. Bestehen eventuell noch andere Möglichkeiten für die Antragstellung oder andere als Nachweis gültige Dokumente, welche man nutzen kann???

A: Als Nachweis dienen alle Urkunden in denen ihr Großvater vermerkt ist. Die Geburtsurkunde Ihres Vaters sollte diese Voraussetzung erfüllen. Auch Heiratsurkunden, Sterbeurkunden erfüllen diesen Zweck.


15.09.2021
Sergej
F: Hallo ! Bitte sagen Sie mir. Die BVA hat mich gebeten, einen Anthrag über die Vorfahren meines Vaters und meiner Mutter zu posten. Einer von ihnen wurde in Bayern und der andere in Sachsen geboren. Soll ich in Absatz 4. Angaben zu meinen anderen Staatsangehörigkeite,einfach Preußen schreiben,sowohl an mich selbst als auch an meine Vorfahren ?

A: Sie sollten schon ermitteln in welchem Bundestaat ein Vorfahre vor 1914 geboren ist. Das ist dann die Staatsangehörigkeit Ihres Vorfahren und auch Ihre.


12.09.2021
Sergej
F: Hallo. Ich brauche einen Rat. Mein Name hat sich im Laufe der Zeit geändert. Meine Vorfahren haben es anders geschrieben. Soll ich in dem Antrag, in dem ich den Namen meines Vorfahren angebe, den Namen in der Form schreiben, in der er jetzt geschrieben ist, und die alte Schreibweise in Klammern oder nur die alte Version? Sagen Sie bitte.

A: So wie es in Ihrer Geburtsurkunde steht.


08.09.2021
P.
F: Hallo, meine Mutter hat ihren vor Jahren erhaltenen Staatsangehörigkeitsausweis nach RuStag scheinbar zuhause verlegt. Falls ihr Staatsangehörigkeitsausweis nicht mehr auffindbar ist, muß dieser dann komplett neu bei der örtlichen Behörde beantragt werden, wenn die Hinterlegung der Daten im ESTA- Register korrekt bestätigt ist? Vielen Dank für Eure Hilfe. P.

A: Wenn ein ESTA Eintrag vorhanden ist, reicht ein Antrag mit Bezug auf den ESTA Eintrag und dem Nachweis seit letzter Antragstellung.


06.09.2021
Thomä
F: Hallo! In ?ntrag V können Sie Ihre Vorfahren nur bis zum Urgroßvater auffüllen. Können Sie mir bitte sagen, wie ich den Antrag richtig ausfülle, wenn ich die neunte Generation (1744) erreichen muss, um einen Vorfahren anzugeben, der in Deutschland lebte?

A: Indem sie zusätzliche Anträge V hinzufügen. Die Zeichnung im Antrag um die Ebenen ergänzen.


03.09.2021
Peter
F: Hallo zusammen , ich habe mal eine Frage , ich wohne in Bayern und habe mir vom zuständigen Landratsamt eine Antrag zusenden lassen in diesem steht Heimatrecht ab 31.12.1915 und Großvater und Großmutter sind durchgestrichen. Nach meiner Info müsste das ein falscher Antrag sein. Könnt ihr mich diesbezüglich aufklären. Danke im voraus. mfg Peter

A: Wir können nicht auf 570 verschiedene Anträge eingehen. Nicht um sonnst nutzen wir den Antrag der BVA. Das Ausfüllen anderer Anträge setzt ein hohes Grundwissen voraus. Sollte das nicht vorhanden sein, raten wir von dem verwenden der Anträge ab.


01.09.2021
Der Römer
F: Super, vielen Dank für die schnelle Antwort! In der Anlage V des letzten Vorfahren, geb. 1860 im Königreich Österreich, schreibe ich dann unter „4.3“ in den Tabellenspalten: „unmittelbare Reichsangehörigkeit , Geburt, § 33 Abs. 2 RuStAG“? Der Geburtsstaat wäre dann Markgrafschaft Mähren? Und bei allen nachfolgenden Anlagen V’s & F wie nach Ausfüllhilfe nur mit der Änderung in den Spalten „unmittelbare Reichsangehörigkeit, Geburt, Abstammung“? Oder ist das trotzdem die Staatsangehörigkeit in welchem Bundesstaates? Macht es Sinn, sich vor Antragstellung einen EStA Auszug zu besorgen, um daraufhin die Feststellung zu begründen (die theoretisch nicht begründet werden müsste)? Nochmals vielen Dank im Voraus, ich hoffe das somit dann die Ableitung in den Gebietsstand von 1913 gelingt. LG

A: Die unmittelbare Reichsangehörigkeit ist die Kolonieangehörigkeit. Das kann also nicht passen. Wie wäre es mit Österreich Ungarn. 1860 ist auch 50 Jahre zu weit.

TS3 GS Server täglich ab 19:30 Uhr


31.08.2021
Der Römer
F: Guten Tag, ich habe meine Ahnen bis ins Jahr 1860 in Österreich, Mähren, Römerstadt durch Geburts- und Heiratsmatriken zurückverfolgen können. Im Jahr 1922 wurde mein Urgroßvater unehelich in Johnsdorf/Römerstadt geboren, der später als Sudetendeutscher vertrieben wurde. Er wurde drei Jahre später nach der Geburt durch Eheschließung der Eltern legitimiert (§ 17 Abs. 5). Die Mutter wurde 1902 in Mannheim geboren. Aufgrund der Legitimation leite ich leider über den Vater ab? Falls ich keinen Hinweis mehr auf eine deutsche Volkszugehörigkeit des Vaters finden sollte, stelle ich trotzdem einen Antrag auf Feststellung? Ich habe andere Fragen/Antworten gelesen, das Österreicher auch Deutsche sind? Was müsste dann in den Antrag rein? Vielen Dank im Voraus. LG

A: Ja / Ja / Ja /den normalen Geburtsort


20.08.2021
PJ
F: Hallo, danke für die Antwort. Ich bin kein deutscher Muttersprachler, also könnten Sie bitte besser erklären, was Sie mit "Man probiert es hier mit einer fehlenden Mitwirkung aus der Ausstellung zu kommen” meinen? Darüberhinaus habe ich der BVA den Nachweis der fehlenden Einbürgerung für meinen Vorfahren erbracht, für die die BVA zusätzliche Recherchen der verschiedenen Namensschreibweisen beantragt hat. Ich hatte gehofft, dass dies ausreichen würde, aber neben diesen Recherchen möchte die BVA sehen, dass mein Vorfahr von den deutschen Behörden im Ausland als deutscher Staatsangehöriger behandelt wurde, und hat daher um ein Dokument wie den Heimatschein gebeten. Reicht die Geburt des Sohnes meiner ausgewanderten Vorfahren vor Ablauf der 10-Jahres-Frist aus, um die Weitergabe der deutschen Staatsangehörigkeit in meiner Familie zu gewährleisten? Ich frage das, weil ich leider gelesen habe, dass die 10-Jahre-Regel damals auch Ehepartnern und minderjährigen Kindern die deutsche Staatsangehörigkeit entzog.

A: Die schnellste Möglichkeit die Sache vom Tisch zu bekommen ist, Ihnen Sachen aufzutragen die nicht erfüllbar sind. Man unterstellt ihnen, dass Sie nicht mitmachen. Also fehlende Mitwirkung.

Wieso sollten eine verlorene Staatsangehörigkeit Ihres Vorfahren Auswirkungen auf Ihre Staatsangehörigkeit haben? Das wäre Sippenhaft! Wenn Ihr Vorfahre seine verloren hat durch die 10 Jahre bleibt die der Nachfahren erhalten. Außerdem ist die deutsche Staatsangehörigkeit die Kolonieangehörigkeit oder die unmittelbare Reichsangehörigkeit. Bei Ihnen kann es aber nur die mittelbare Reichsangehörigkeit, Bundestaatenangehörigkeit gehen.


20.08.2021
PJ
F: Guten Abend. Vor kurzem erhielt ich eine Antwort des BVA mit der Bitte um weitere Unterlagen zu meinem Antrag bezüglich die deutschen Staatsangehörigkeit durch Abstammung. Meine deutsche Abstammung ist durch die männliche Linie, alle bis mich selbst ehelich. Mein Ururgroßvater wanderte 1892 im Alter von 15 Jahren in die USA aus. Über meinen Ururgroßvater konnte ich keinen Heimatschein, keine Konsulatsmatrikel oder Militärpapiere finden. Damit die BVA meinen Antrag weiter bearbeiten kann, benötigen sie ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass mein Vorfahr seine Staatsbürgerschaft beibehielt, da er von 1892 bis zu seinem Tod im Jahr 1911 mehr als 10 Jahre im Ausland war. Dies war das einzige angeforderte Dokument, das ich nicht finden konnte. Ich fand sogar eine königliche Genehmigung für seine Auswanderung aus Württemberg. Gibt es daher außer diesen aufgeführten Dokumenten noch andere Arten von Dokumenten, die verwendet werden könnten? Mir wurde gesagt, dass ich nachweisen muss, dass er während seiner Zeit im Ausland von den deutschen Behörden als deutscher Staatsbürger behandelt wurde. Ich fragte mich, ob es ausreichen würde, dass der Tod meines Ururgroßvaters in seinem Heimatort im Familienregister eingetragen wurde und ihm eine Erbschaft hinterlassen wurde? Er war auch unter der Obhut seines zuvor ausgewanderten Onkels, für den ich den Heimatschein habe. Außerdem hat sich mein Ururgroßvater nie als US-Bürger eingebürgert. Vielen Dank im Voraus für Ihre Zeit und Antwort.

A: Als erstes geht es um die Staatsangehörigkeit und nicht um eine Staatsbürgerschaft! Dabei ist es vollkommen Egal ob ihr Vorfahre seine Staatsangehörigkeit verloren hat. Dieses hat auf Sie eigentlich keine Auswirkungen. Man probiert es hier mit einer fehlenden Mitwirkung aus der Ausstellung zu kommen. Das mit dem Familienregister des Heimatortes würde ich probieren. Ein Nachweis für die fehlende Einbürgerung sollte für die Glaubhaftmachung reichen.


15.08.2021
hb
F: Hallo, habe ich das richtig verstanden, der Antrag läuft nur über den Vater, dann dessen Vater und so weiter?

A: Solange alles in den Ehelichen Rahmen stattfindet haben Sie das richtig verstanden.


07.08.2021
Thomä
F: Hallo! Ihr Rat ist sehr notwendig. Ich bin Volksdeutscher, meine Vorfahren waren Deutsche Kolonisten in Russland. Sie zogen im 18. Jahrhundert dorthin. 1991 zog ich nach Deutschland und erhielt den Status eines Deutschen, aber ein Jahr später verließ ich di? Deutschland. Laut Gesetz verlor ich meinen Status als Deutscher. Habe ich eine Chance, die Deutsche Staatsbürgerschaft durch RuStag 1913 zu erhalten? Ich habe Archivunterlagen, die belegen, dass mein Vorfahre 1744 in Bayern geboren wurde. Dieser Antrag sollte nach dem ausgelegten Muster ausgefüllt werden oder es gibt einige Besonderheiten?Mit freundlichen Grussen,Sergej.

A: Für Sie ist es genau das gleiche wie für alle anderen Deutschen. Einfach nur den Antrag stellen. Besonders zu beachten gibt es nichts. Selbst aus den Unterlagen ihrer Vorfahren aus Russland und der Sowjetunion sollte der Umstand, dass sie Deutsche waren hervorgehen.


24.07.2021
Heckthor
F: Mein Urgroßvater ist 1883 in Rußland geboren und ich habe eine Eheschließungsurkunde aus dem Jahr 1912 in Düsseldorf. Gilt hier dennoch die Preußische Staatszugehörigkeit?

A: Eine Staatszugehörigkeit gab es in Preußen nicht!!! Das ist dann wohl eher die Staatsangehörigkeit. Wenn Ihr Urgroßvater preußische Eltern hatte schon. Ansonsten war er wohl Russe.


20.07.2021
Marc
F: Hallo, Eine Frage zum Eintrag für den Militärdienst in den Anträgen. In der Videoanleitung ist das Formular an dieser Stelle leer und "BRD" ist tabu. Ich habe in Deutschland 1985/86 Wehrdienst geleistet. Mein Vater 1965/66. Mein Großvater war von 1941 für A.H. im Krieg. Die Kriegsgefangenschaft endete 1948. Was trage ich für mich in der Rubrik Militärdienst in den Antrag, was für meinen Vater und meinen Großvater? (Alle im Gebiet Preußen)

A: Einfach so wie es ist. Es bestand immerhin Wehrpflicht.


18.07.2021
Eduard
F: Danke für die prompte Antwort. Es taucht nun doch immer wieder die Frage auf von welchem Bundesstaat sich die StAg ableitet? Es erschliesst sich uns nicht ganz wie das gehandhabt wird. Ursprung der Familie Stuttgart oder nach Kriegsende Bayern?

A: Das StAG bezieht sich auf überhaupt keine Bundesstaaten. Das gibt es nur im RuStAG. In Ihrer Situation ein bisschen zweideutig. Das kann erst nach der Abwicklung der Okkupationsverwaltung geklärt werden. Aus meiner Sicht, kommt die Abstammung aus dem Stuttgarter Raum. Auch wenn sich die Vorfahren lange vor der Existenz der Bundesstaaten dort aufgehalten haben.


18.07.2021
Eduard
F: Meine Vorfahren sind deutsche mit Abstammung aus der Stuttgarter Gegend zurück bis 1600 namens Schäfer. Sie sind ca 1800 jedoch nach Sebien abgewandert und haben sich als Donauschwaben dort in der Batschka niedergelassen. Sind jedoch in den Wirren des Krieges nach D zurückgekommen und haben sich damals 1950 in Bayern als "Donaudeutsche" rück- angesiedelt. Beim Antrag auf die Rustag wurde mir die deutsche Staatsnagehörigkeit (2017) durch Geburt lt Abstammung zwar zugestanden jedoch nicht die Ru-Stag eingetragen. Kann ich diese Nachrträglich eintragen lassen obwohl im Esta alles ohne Rustag bereits registriert und mich dabei auf Schwaben ( Ur- Ahnen) als Abstammung oder Bayern als letzte Registrierung meiner Grosseltern nach dem Krieg berufen. Ich selbst bin ja in Bayern geboren. Danke für die info.

A: Den Eintrag mit (Ru) StAG gibt es schon lange nicht mehr. Heute steht da nur noch Geburt(Abstammung). Aus unserer Sicht besteht kein Handlungsbedarf. Alles im grünen Bereich.


09.07.2021
JG
F: Vielen Dank für die Antwort. Zu "Deutscher nach RuStaG" ist mir das nun klar. Mein Problem besteht im Verständnis des Erwerbs der Bundestaatsangehörigkeit und dem Ausfüllen von Punkt 3 der Anlage V. In dem Post vom 28.04.2016 wurde von Peter herausgearbeitet:
Verfassung Baden: Sie kennt den Begriff "Staatsangehörigkeit" nicht, sonder spricht lt. §7 von Bürgerrechten, die erlangt wurden von männlichen volljährigen Bürgern mit Wohnsitz. Erhielten erst dann die Heiratserlaubnis.
Ist der Eintrag in Anlage 3 für den Vorfahren vor 1914, wie Peter ihn vorgeschlagen hat korrekt?:
3.8 "lt.Verfassung vom 22.08.1881 §7 begründet durch Wohnsitz"
Sorry, das ich hier nochmal nachfragen muß. Ich glaube das ist ein Punkt der Anderen auch Probleme macht und der es Wert wäre in Anleitungen zum Ausfüllen des gelben Scheins aufgenommen zu werden.
Vielen Dank auch für eure tolle Arbeit.

A: Sie können komische Beschäftigungstherapien haben. Als erstes frage ich mich von welcher Verfassung der Peter am 28.04.2016 geschrieben hat. Die Begrifflichkeit Bürgerechte und Bürger sprechen nämlich für eine Staatsbürgerschaft und nicht für eine Staatsangehörigkeit. Aber auch das spielt keine Rolle, da in allen Bundesstaaten das RuStAG als bereitgestelltes Recht vom Kaiserreich gültig war. Genauso wie das BGB. Alle Bundesstaaten die selbe Gesetzgebung.


08.07.2021
JG
F: Hallo, ich habe zu Ableitung und Antrag folgende Fragen: -Warum ergibt sich für den Vorfahren vor 1914 die Staatsangehörigkeit aus seinen Geburtsstaat? Galt vor 1914 ius solis? In meinem Fall ist der Vorfahre 1913 in Baden geboren, sein Vater aber 1876 in Bayern. Laut Ableitungsregel "erster Vorfahre vor 1913" hätte er die Staatsangehörigkeit Baden. In alten Dokumenten habe ich gefunden, das die Staatsangehörigkeit auf Antrag bei Zuzug aus einem anderen Bundesland verliehen wurde. Wie also ist gesetzliche Grundlage für die Ableitungsregel? - Ist es sinnvoll auf dem Antrag eine Mailadresse anzugeben? Vielen Dank für eure Antwort.

A: Warum sollte vor 1914 das Geburtsortsprinzip gegolten haben. Die Bundesstaaten waren handlungsfähig. Somit bekam Ihr Vorfahre vor 1913 die Staatangehörigkeit des Geburtsstaates Baden weil er Abkömmling eines Deutschen war. In dem Fall Bayer mit dem Recht der Freizügigkeit in allen Bundesstaaten. RuStAG § 1, Deutscher ist, wer die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaat (§§ 3 bis 32) oder die unmittelbare Reichsangehörigkeit (§§ 33 bis 35) besitzt. Deutsche waren Sie also alle, egal aus welchem Bundesstaat sie kamen.


03.07.2021
Franzi
F: Danke. Aber Ehemann mit Ahnen Schlesien? Ist das nicht in Ordnung?

A: Ja, hat aber keine Bedeutung in der Treuhand Besatzer Verwaltung Bundesrepublik. Das kommt erst nach der Abwicklung zum tragen.


03.07.2021
Franzi
F: Danke für die schnelle Antwort! Mein Hirn arbeitet auf Hochtouren:-) Vater(italienisch) hat die Vaterschaft anerkannt. Heirat war aber knapp über 15 Monate später. Ginge es wohl dann? Mein sehr jung verstorbener Ehemann hatte seine Wurzeln in Schlesien. Die Eltern waren kriegsbedingt nach Bayern geflüchtet. Wäre auf dem Wege etwas machbar? Irgendwie muss ich doch aus diesem Unrechtsstaat rauskommen? Danke wieder!!!

A: Die 15 Monate sind über die Zeit. Aber es greift das Anerkennen der Vaterschaft nach RuStAG Art. 5 Legitimation.


03.07.2021
Franzi
F: Liebes Team, danke erst einmal für Eure tolle Arbeit!!! Anbei meine Fragen: Zu meiner Geburt waren meine Eltern noch nicht verheiratet. Meine Mutter hat eine nachweislich deutsche Abstammung bis vor 1914 und mehr, mein Vater nicht. Auf meiner Taufbescheinigung trage ich den Nachnamen meiner Mutter. Mit der Heirat meiner Eltern erhielt ich 1 Jahr später den Familiennamen meines Vaters. Kann ich unter diesen Umständen den gelben Schein beantragen? Wie muss ich den Begriff "Bundesstaat" z.B. in Esta verstehen? Ich bin aus Bayern, Mutter auch. Für den Fall, dass ich durch die Heirat meiner Eltern die Möglichkeit zur Feststellung der Staatsangehörigkeit verloren habe, wäre evtl noch eine Alternative möglich? Bspw. Antrag Mutter(ist noch am Leben) -> dadurch berechtigt auch Vater -> ich? Allerbesten Dank schon im Voraus!!!

A: Wenn Ihr Vater die Vaterschaft anerkannt hat, bleibt Ihnen der Weg über die Mutter verwehrt (Art. 5 RuStAG). Auch der Abstand zu Heirat ist knapp, könnt aber passen wenn es 1 Jahr ist.


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